Das Beste aus kleinen Wohnungen herausholen

bedroom-1137939_640Wer in einer kleinen Wohnung lebt, sieht sich meist verschiedenen Problemen ausgesetzt. Wie arrangiert man die Möbel am besten, ohne darüber zu stolpern? Wie soll die Wohnung eingerichtet werden, damit sie größer wirkt? Und wo sollen all die persönlichen Sachen nur untergebracht werden, ohne dass man das Gefühl hat, in den eigenen vier Wänden erdrückt zu werden? Kleine Wohnungen sind durchaus eine Herausforderung, die man jedoch in jedem Fall meistern kann mit den richtigen Tipps und Tricks.

Mit Farben tricksen und jeden Zentimeter Stauraum nutzen

Insbesondere bei kleinen Wohnungen ist es wichtig, den vorhandenen Raum optimal auszunutzen und dabei dennoch so einzurichten, dass die Wohnung optisch größer wirkt. Dies beginnt bereits bei der Wahl der richtigen Farbe. Dunkle Farben sollte man meiden, da diese den Raum optisch drücken und dadurch noch kleiner wirken lassen können. Helle, frische Farben sind empfehlenswerter. Ist der Raum recht niedrig, kann die Decke dunkler gestrichen werden als die Wände, dadurch erscheint der Raum insgesamt höher.

Um Möbel, wie etwa Regale, optisch „verschwinden“ zu lassen, können diese im Wandton gestrichen werden, so dass sie optisch in den Hintergrund treten. Was die optimale Nutzung von Stauraum angeht, kann man auf kleine Regale zurückgreifen. Diese finden praktisch überall ihren Platz, beispielsweise unter dem Fensterbrett. Ansonsten ungenutzte Fläche wird so zur praktischen Nutzfläche. Zumal schmeicheln mehrere kleine Regale dem Zimmer mehr, als ein großes, schweres Modell.

Hervorragend geeignet sind auch Regalvarianten, beispielsweise Würfel, die sich individuell stapeln lassen. Zudem gilt: Was normalerweise im Raum steht, sollte in einem kleinen Zimmer am besten an der Wand angebracht werden. Dies gilt für Lampen ebenso wie für den Tisch. Ein Klapptisch erfüllt hier gleich einen doppelten Zweck. Ausgeklappt wird er zum Arbeitsplatz, ansonsten wird er einfach wieder hoch an die Wand geklappt und nimmt keinen unnötigen Platz mehr in Anspruch. Ebenso sind Modelle möglich, bei denen der Klapptisch beispielsweise in ein Bücherregal integriert ist.

Möbel doppelt nutzen

Sehr sinnvoll sind Möbel, die einen doppelten Verwendungszweck bieten. So wie die Schlafcouch. Tagsüber macht man es sich mit dem Besuch auf dem Sofa gemütlich, abends verwandelt sich die Couch durch Ausziehen in eine gemütliche Schlafstätte mit ausreichend großer Liegefläche. Auch werden Sitzbänke angeboten, in denen Schubkästen integriert sind. Hier lässt sich also einiges zusätzlich verstauen, während man gleichzeitig Sitzmöglichkeiten für sich und seine Gäste gewinnt. Da ein kleines Zimmer zudem schnell unordentlich wirken kann, wenn viele Regale vorhanden sind, können diese ganz einfach hinter Vorhängen verschwinden. So wirkt das Zimmer strukturierter und geordneter. Auch geschickt platzierte Spiegel erwecken die optische Täuschung eines größeren Zimmers.