Modernisierung des Hauses

Welche Möglichkeiten gibt es die Modernisierung des Hauses zu fördern?

Der Wunsch danach, das eigene Haus zu modernisieren, steht vielleicht schon lange, doch die house-construction-116282_640Umsetzung wird aufgrund der Kostenfrage oftmals vor sich hergeschoben. Modernisieren ist nicht günstig, auch wenn sich im Nachhinein ein merkbares Sparpotenzial einstellen kann. Zunächst jedoch sind erst einmal einige Kosten zu stemmen. Etwas Eigenkapital wird in jedem Fall benötigt, doch es bieten sich auch einige Fördermöglichkeiten an, die jeder individuell für sich prüfen sollte.

Die Fördermöglichkeiten beim energetischen Sanieren

Der erste Gang führt die meisten wohl zur KfW-Bank, wenn es um Fördermöglichkeiten geht. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau ist bekannt dafür, günstige Kredite zu vergeben und Investitionszuschüsse bereitzustellen. Hierbei spielt es keine Rolle, um welche Art von baulichen Maßnahmen es sich handelt, die geplant sind, die KfW-Bank hält die unterschiedlichsten Förderprogramme bereit, die auch auf die eigene Modernisierungsmaßnahme passen werden.

Ebenfalls eine gute Anlaufstelle ist das Bundesamt für Wirtschaft für alle, die ihr Eigenheim verändern wollen. Wer modernisieren möchte, kann hier auf entsprechende Fördermittel hoffen. Dies beginnt bereits damit, dass das Bundesamt für Wirtschaft eine Vor-Ort-Energieberatung bezuschusst, damit von einem Experten beurteilt werden kann, welches Einspar-Potential das eigene Zuhause überhaupt bereithält.

Aber auch wenn beispielsweise eine Solaranlage geplant ist, oder man über die Anschaffung von Wärmepumpen nachdenkt, ist man bei dem Bundesamt für Wirtschaft genau richtig, um sich um entsprechende Fördergelder zu bemühen. Diese können in die Tausende gehen, je nachdem, welche Modernisierungsmaßnahme geplant ist.

Auch die Länder unterstützen Hauseigentümer

Förderungen kann es auch von den jeweiligen Bundesländern geben, wenn der Umbau eines Altbaus geplant sein sollte. Wie hoch die Zuschüsse ausfallen, hängt jedoch vom einzelnen Bundesland ab, eine einheitliche Regelung ist hier nicht gegeben. Hamburg ist hier beispielsweise mit den Fördermöglichkeiten wesentlich breiter aufgestellt als etwa Berlin. Es lohnt jedoch in jedem Fall, sich hier einmal etwas genauer zu informieren.

Weiterhin gibt es die Dena, die Deutsche Energie Agentur. Wer seinen Altbau so modernisieren möchte, dass daraus ein Niedrigenergiehaus wird, sollte hier vorstellig werden. Die Dena ermöglicht günstige Kredite und bietet zudem Tilgungszuschüsse. Wer sich finanzielle Hilfe von der Dena erhofft, muss zunächst seine Anmeldung bei dem entsprechenden Modellvorhaben einreichen.
Es stehen also durchaus verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, um die Kosten für die Modernisierung des Hauses nicht alleine stemmen zu müssen.

Nicht jede Fördermöglichkeit ist hierbei auch für jeden passend. Daher lohnt es sich, sich vorab umfassend zu informieren und zu allen Fördergeldern Informationen einzuholen, um diese später vergleichen und abwägen zu können.